Andreas Schertenleib kommt mit seinem Erzählstück «Aaron und die Geiss» gerne ins Klassenzimmer. Der Aufwand ist minimal: In der grossen Pause verwandelt Andreas Schertenleib das Klassenzimmer in einen Theaterraum. Als einziges Requisit braucht er einen Stuhl, der sich im Laufe der Erzählung in eine Geiss verwandelt. Zudem braucht er eine Ablagefläche für den Geigenkasten. Andreas’ Geige spielt nämlich in der Inszenierung von Adrian Meyer eine wichtige Rolle. Die Kinder und die Lehrpersonen schart der Schauspieler im Halbkreis um sich und verwickelt sie zunächst in ein Gespräch über ihre Lieblingstiere, bevor er von sich und seinen Geissen zu erzählen beginnt.
Aaron und die Geiss
Andreas wohnt in einem Haus am Waldrand. Unverhofft bekommt er drei Geissen zum Hüten. Er lernt melken. Zick, seine Lieblingsgeiss, ist launisch. Damit sie beim Melken stillhält, erzählt Andreas seiner Geiss die Geschichte einer Geiss.
Zlateh soll verkauft werden, weil die Familie von Aaron kein Geld mehr hat. So macht sich der zwölfjährige Aaron mit Zlateh auf den Weg zum Metzger in die Stadt. Unterwegs geraten die beiden in einen fürchterlichen Schneesturm. Sie finden einen Heuhaufen und graben sich dort ein. Drei Tage müssen sie in ihrer Höhle ausharren. Sie überleben, weil Aaron die Milch von Zlateh trinkt, und weil der Bub seiner Geiss Geschichten erzählt.
Andreas Schertenleib verwebt eine eigene Erinnerung mit einer Geschichte von Isaac B. Singer. Beide Geschichten erzählen von wiedergefundenen Welten. Die Welt von Aaron und Zlateh ist schon längst untergegangen. Und auch das Haus am Waldrand gibt es nicht mehr. Doch Andreas erzählt und spielt auf seiner Geige und erweckt so beide Welten wieder zum Leben.
Spiel: Andreas Schertenleib
Regie: Adrian Meyer
Dauer: 50 Minuten
Sprache: Dialekt
«Aaron und die Geiss» eignet sich für 1. - 4. Klasse und passt am besten in den November und den Dezember, weil die Geschichte von Isaac B. Singer in der Vorweihnachtszeit spielt. Pro Vorstellung sind zwei Klassen bzw. 40 Schüler*innen im Zimmer. Eine Vorstellung kostet 800 Franken, wovon «SOkultur und Schule» die Hälfte übernimmt. Gerne schickt Ihnen Andreas Schertenleib theaterpädagogisches Material zur Vor- und Nachbereitung zu.
Mehr Informationen finden Sie unter schertenleibundseele.ch
Finanzieller Beitrag «SOkultur und Schule»:
bei einem Tagesworkshop (6
Finanzieller Beitrag «SOkultur und Schule»:
Übernommen wird die Hälfte des Honorars bis maximal Fr. 1'000.- pro Vorstellung.
Finanzieller Beitrag Gesuchsteller/in:
Die Schule übernimmt die andere Hälfte der Honorarkosten.
Antrag:
Mittels Gesuchsformular mindestens 5 Wochen im Voraus.